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Die Kunst des Kriegens

von Fatima Njoya
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Aufreizend geht es in Spring/Summer 2020 der neuen Dekade. Nippelblitzer, Nudelook und all Natural haben den Weg geebnet für eine weitere Runde spannendes Teasing. Denn wenn es um die Waffen der Frau geht, müssen es nicht immer nackte Tatsachen sein.

#freethenippel: Trotz Revolten und Bemühungen der Damenwelt wird obenrum immer noch zensiert. Doch wie anziehend Stofflichkeit sein kann, wissen wir natürlich nicht erst seit dem Periodensystem. Vor etlichen Jahrzehnten gab es für Frau noch nicht so viele Möglichkeiten Haut zu zeigen und trotzdem wussten die Damen sich zu helfen. Sie waren Vorreiter und wahre Expertinnen, wenn es darum geht, Dinge durch die Blume zu formulieren und unanständig, anständig zu sein. Weiter steht fest: die Kunst des Kriegens hat manchmal Ähnlichkeiten mit einem guten Dessert. Am Ende geht es immer um die Vorfreude, man arbeitet sich durch verschiedene Schichten, bis der Genusshöhepunkt offenbart wird.

 

You drive me crazy, I just can’t sleep

 

In Thom Browne werden wir zum Sahnehäubchen jeder Gartenparty. Seine Looks geben königliche Gefühle inklusive der charakteristischen Bandbreite rot, weiß, blau. Wie ein Gemälde schwebt das Kleid mit goldenen Bortenstickereien und Drapage-Applikationen über den Runway. Hand aufs Herz, wer möchte nicht gerne seinen Handschuh werfen, um Prince Charming in die Knie zu zwingen, während dieser dabei einen unschuldigen Blick auf die weiß gerüschten Spitzensöckchen werfen kann. Nur gut, dass das Gaze Headpiece unsere Gefühle gekonnt verschleiert.

Wilder geht es bei Matty Bovan zu. Der CSM Absolvent ist prämiert für seine Texturvielfalt und handgemachte Schmuckelemente. Wie ein König drapiert er die verschiedenen Stoffbahnen, um unseren Hüften genug Schwung zu geben. Hier sind florals for spring definitiv groundbreaking, denn sie bekommen durch die mehrfarbige Leder-partie am Oberkörper und rockige Neon-Schnürungen eine punkige Attitude. Der asymmetrische Schnitt lenkt den Blick nach unten auf Kontrast-Stockings, in gelben Pumps. Wespentaille in Sorbet kreiert Anderson für Ledermeister Loewe, indem er der Hüfte neue Tragweite verleiht. This hips don’t lie und zum Dahinschmelzen, wenn Mann den durch und durch transparenten Spitzenapplikationen trauen kann. Der Vorhang ist gefallen und so auch die seitlichen Volants des Rockes, welche spitzfindig den Blick über die limoncello-farbenen Leder Over-Knees zum Mittepunkt lenken – dem weißen Mini, Blickfänger.

„You drive me crazy, I just can’t sleep“, singt Britney und wir können es selbst kaum abwarten, diese Saison mehr Stoff zu geben. Denn wer auch immer gesagt hat, dass weniger mehr ist, hatte es noch nie mit diesen Verführungskünstlern zu tun.

 

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